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Schwarzes Brett

31.07.

Herzlich Willkommen an Leyley-Ann, du bist jetzt ein Teil von uns :) Morgana ist wieder frei und hofft auf eine vertrauensvolle Spielerin.

Korkenknallen 25.04.

Das Design ist beendet, das Forum wieder offen. Wir freuen uns auf alte und neue User : )

Wiederbelebung 20.4.

Nun, da der König zu uns zurückgekehrt ist, wird dieses Forum wiederbelebt. Das neue Forendesign ist fast fertig und wir freuen uns, wieder hier spielen zu können : ) In den nächsten Tagen werden hier noch ein paar Sachen aufpoliert. xoxo

Gesuche

Folgende Gesuche sind ausgeschrieben:

#Morgana Pendragon

#Uther Pendragon

#Gwen& Lancelot

Ausserdem suchen wir noch die Ritter von Camelot.

Plot

Woche# 1

"Geburtstag"

Es ist März, der 14.-28.

In Camelot versammeln sich Ritter, Adelige und Schaulustige aus aller Gegend, um am großen Turnier Prinz Arthurs Geburtstag teilzunehmen, doch der Prinz ist verschwunden und die Feierlichkeiten pausieren, bis er gefunden wird.So mancher soll ihn in zerlumpten Kleidern gesehen zu haben, aber kann man dem Dorfgeschwätz glauben?

Team

Arthur&Yve sind stehts für Eure Fragen erreichbar : )


Partner

Willkommen

Willkommen lieber Besucher,
du befindest dich in einem Rollenspiel, das im Universum der BBC Serie, Merlin- die neuen Abenteuer spielt.

Wir setzen nach der 2. Staffel an.
Spielsystem ist Szenentrennung, mit einer durschnittlichen Postinglänge von ca. 1500 Zeichen und es kann ebenso in der Zukunft gespielt werden.

Wenn du dich für eine Rolle interessiert, darfst du dich gerne anmelden.
Oder nutze unseren Gastaccount um schon einmal hier unverbindlich reinzuschauen.

ACC: Reisender PW: Tafelrunde




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 Coming Home

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Arthur Pendragon

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BeitragThema: Coming Home   Mo 7 Jan - 22:38

Coming Home


Merlin und Arthur, Nachts in der Nähe von Merlins Heimatdorf

Hat es funktioniert? War der erste Gedanke, der Arthur durch den Kopf ging, als er langsam wieder die Augen öffnete. Zuerst sah er noch das meiste stark verschwommen, aber dann erkannte er immer deutlicher, dass er sich in einem Birkenwald befand. Er lag auf einer weichen Moosschicht und über ihm raschelten leise die weichen Birkenblätter. Die Sonne war bereits untergegangen und der Mond hüllte den Wald in einen silbernen Glanz. Die Vögel hatten auch schon aufgehört zu singen und je wacher er wurde desto mehr bezweifelte er, dass dieser alte Magier es geschafft hatte sie nach Hause zurückzubringen. Wie hatte er auch daran glauben können? Besonders als der Magier behauptet hatte, dass er sowohl Merlins als auch seine Hilfe brauchte, hätte er eigentlich skeptisch werden müssen, aber er hatte sich schon wieder von einem Zauberer hereinlegen lassen.

Frustriert setzte Arthur sich auf und fuhr sich erst einmal durch seine kurzen, blonden Haare. Er hatte sich so sehr gewünscht in seine Zeit zurückkehren zu können und nun saß er hier mit einem Schwert, das nicht ihm gehörte, einer Rüstung, die verbeult war und einem Umhang, der auch schon einmal bessere Zeiten erlebt hatte. Diese Reise durch die Zeit hatte mehr Spuren an ihm hinterlassen, als seine Reise in die Zukunft, falls sie überhaupt wieder in der Vergangenheit waren. Er sah erbärmlich aus und wirkte wohl eher wie ein Landstreicher, der sich die Rüstung des Prinzen gestohlen hatte, als wie der Kronprinz von Camelot. Wie ein ruhmreicher Ritter, der ein gefährliches Abenteuer bewältigt hatte, konnte er so auf keinen Fall nach Camelot zurückkehren und eigentlich fühlte er sich auch gar nicht wie ein Held. Immerhin hatte er die Gesetze seines Vaters verletzt, es zugelassen, dass ein alter Mann Magie benutzte und ihm dabei auch noch geholfen. Er fühlte sich schmutzig und wie ein Verräter. Wie konnte er seinem Vater nach dieser Tat überhaupt noch einmal in die Augen sehen?

Trotzdem stand er langsam auf und während er nach seinem Diener suchte, fiel sein Blick auf ein kleines Dorf. War das nicht sogar Merlins Heimatdorf? Sie waren also immer noch eine Tagesreise von Camelot entfernt, falls er sich überhaupt dazu entscheiden würde seine Schmach zu erdulden und in das Schloss zurückzukehren. Aber offensichtlich hatte der Zauber doch gewirkt und sie waren doch wieder in ihrer Zeit. Er wusste nur nicht, ob er sich wirklich darüber freuen sollte. "Merlin?", rief er kurz nach seinem Diener. "Ich glaube, du bist wieder zuhause.", teilte er ihm mit unterkühlter Stimme mit und machte sich, da er sich sicher war, dass Merlin sich wohl auch irgendwo in der Nähe befand und mittlerweile auch wieder bei Bewusstsein war, gar nicht die Mühe noch weiter nach ihm zu suchen.
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Merlin
Emrys the magican
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BeitragThema: Re: Coming Home   Mo 7 Jan - 23:53

Ob es funktioniert hatte, fragte er sich nicht. Dafür brummte sein Schädel viel zu viel. Merlin blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen und lauschte. Lauschte, wie es neben ihm raschelte, als sich Arthur geräuschvoll aufsah.
Die Vögel zwitscherten wieder leiser, als hätten sie immer so laut gezwitschert. Vielleicht hatte er sich schon zuviel an die andere Welt gewöhnt.
Ja, ein wenig tat es ihm weh zurückzukehren. In Yves Welt war einiges besseres gewesen. Er war gleichberechtigt gewesen und vielleicht war es nur Yves Anwesenheit, aber er hatte nichtmehr soviele unangenehme Aufgaben erledigen müssen.
Und... er vermisste Yve. Jetzt schon. In der Zeit waren sie Freunde geworden und er vermisste schon ihre offene, fröhliche Natur, wie sie es mit ein paar Blicken und Worten schaffte Arthur auf 180 zu bringen oder ihn zu beruhigen.
Er konnte es immernoch nicht fassen, dass sie zurückgeblieben war. Ja, man hatte ihr angesehen, dass ein Teil von ihr gewillt war, mitzugehen. Aber das war unvernünftig, schliesslich war es nicht ihre Zeit und so sollte es nicht sein.
Seufzend öffnete er die Augen, als Arthur ihn ansprach. Was hatte er gesagt, er war zu Hause? Und warum nicht er selbst? Verwirrt setzte er sich auf.
"Was? Warum?" fragte er völlig verdattert. Er war wirklich noch nicht angekommen... seelisch. Er stand auf und sah sich hektisch um.
"Ealdor!" rief er aus, als er sein Dorf erblickte, zeigte dorthin, als hätte es Arthur noch nicht gesehen und grinste ihn begeistert an. "Was für ein Zufall!" meinte er begeistert und ging los. Wirklich... wirklich komischer Zufall, warum hatte der Zauberer sie nicht direkt nach Camelot geschickt? Gut, er hatte gesagt, dass es nicht immer sicher war.
Er interessierte sich zwar, ob Arthur wohl auch Yve vermisste.. schliesslich meinte er, dass da mehr gewesen war, war im Moment ab er so überwältig, dass er einfach nicht fragen wollte. Er lief den eiligen voran und nahm einfach für den Moment an, dass Arthur ihm folgte... gut vielleicht hatte er sich etwas zu sehr von Yve angewöhnt, ihn überhaupt gar nichtmehr zu respektieren, aber im Moment war er froh, so richtig richtig nach Hause zu kommen und steuerte das Haus seiner Mutter an.

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Arthur Pendragon

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BeitragThema: Re: Coming Home   Mi 16 Jan - 22:08

Sein Diener war wirklich schwer von Begriff. Wenn sie in Camelot gelandet wären, hätte er gewiss nicht gesagt, dass nur Merlin zuhause war. Denn obwohl Ealdor ihm gefiel, war es nicht sein zuhause. Seine Heimat war Camelot, obwohl es ihm nach den Erlebnissen in der Zukunft sicher noch mehr wie ein Gefängnis vorkommen würde. Er hatte diese unbeschwerte Lebensart in Yves Welt zu lieben gelernt und ein Teil von ihm sträubte sich vor dem Gedanken, dass nun die Etikette wieder sein Leben und auch den Umgang mit den Menschen, die er mochte, bestimmen würde. Von nun an würden wieder die Blicke aller auf ihn gerichtet sein, dabei hatte er auch seine Stärken und Schwächen und war nicht der perfekte Prinz, den alle gerne sehen wollten.

Seufzend beobachtete er die Menschen, die unten im Talkessel ruhig und zufrieden ihrer Arbeit nachgingen und setzte dann eilig wieder seine selbstsichere Maske auf, als er bemerkte, dass Merlin aufgestanden war. "Sieh doch selbst.", meinte er knapp zu ihm und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er Merlins fröhlichen Gesichtsausdruck sah. Selbst sein Diener war glücklicher wieder zuhause zu sein als er. Dass Merlin sofort in Richtung des Hauses seiner Mutter stürmen würde, hatte Arthur schon erwartet und er verdrehte leicht die Augen, als seine Vermutung bestätigt wurde. Einen Augenblick verharrte er noch auf dem Hügel und dann folgte er seinem Diener doch nach unten ins Tal. Insgeheim entschied er sich dazu seinen Diener erst wieder in Camelot für seinen Ungehorsam zu bestrafen, denn nachdem sie solange von zu Hause fort gewesen waren, hatte auch Merlin ein Recht darauf ein wenig Zeit mit seiner Mutter zu verbringen, die er wahrscheinlich noch mehr vermisst hatte wie Arthur seinen Vater.

Noch bevor sie Huniths Haus erreicht hatten, hörte Arthur einen erstaunten Aufschrei und blickte sich um. Einige Schritte hinter ihnen stand Merlins Mutter und blickte sie erstaunt an. Ihren Wäschekorb hatte sie fallen gelassen und sie brauchte einen Augenblick um zu realisieren, wen sie vor sich sah. "Merlin!", rief sie ihrem Sohn erleichtert zu und kam ihm mit offenen Armen entgegen. Ihr Wäschekorb war erst einmal vergessen. Sie wollte nur noch ihren Sohn so schnell wie möglich in die Arme schließen. Arthur war bereits ein wenig zur Seite getreten und hatte sich dazu entschlossen die beiden erst einmal in Ruhe zu lassen.

"Es ist schön dich zu sehen. Vor ein paar Tagen sind einige Ritter hier vorbei gekommen und haben davon erzählt, dass der Prinz verschwunden sei und da habe ich gleich daran…", der Rest ihrer Worte verlor sich in Freudentränen. Da sie genau wusste, dass Prinz Arthur meist seinen Diener bei sich hatte, hatte sie sofort vermutet, dass ihr Sohn ebenfalls verschwunden war und einer der Ritter hatte ihr bestätigt, dass ihre Überlegungen richtig waren. Als dann auch noch einer der Ritter erzählt hatte, dass ein Pferd aus den königlichen Ställen tot im Wald aufgefunden worden und das andere schwer verwundet ins Schloss zurückgekehrt war, hatte sie sich nur noch größere Sorgen gemacht. "Geht es dir gut?", fragte sie, während sie Merlin immer noch in den Armen hielt und ihm durch die schwarzen Haare wuschelte.
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Merlin
Emrys the magican
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BeitragThema: Re: Coming Home   Mi 16 Jan - 23:20

Wie lange er nichtmehr zuhause gewesen war. So lange hatte er seine Heimat verlassen. Natürlich war er freiwillig gegangen, hatte gehofft in Camelot mehr zu finden. Hatte sich in Ealdor nichtmehr wohl gefühlt und trotzdem hatte er es vermisst. Aber wer vermisste denn nicht seine Mutter? Eilig hastete er den Weg entlang und fixierte die Hütte in der er aufgewachsen war, nichts im Vergleich zu Camelot.
Jedenfalls war er so fixiert, dass er gar nicht merkte, dass sie an seiner Mutter vorbeigingen, erst als sie einen spitzen Schrei von sich gab, drehte er sich ruckartig um und lächelte erleichtert, dass ihr nichts passiert war.

Bereitwillig liess er sich von ihr in die Umarmung ziehen, auch wenn es etwas peinlich vor Arthur war, sich von seiner Mutter durchknuddeln zu lassen. Aber er hatte sie solange nichtmehr gesehen, dass er es zuliess. Und eigentlich gefiel es ihm ja auch, seiner Mutter nah zu sein.
"Ja das stimmt wir-" wollte er anfangen zu erklären, als er merkte, dass sie Tage gesagt hatte. Verwirrt sah er zu Arthur, während seine Mutter Freudentränen hatteund ihm durch die Haare wuschelte. Und er liess esüber sich ergehen.
"Mutter, hast du gerade Tage gesagt? Wir waren doch Monate weg" fragte er völlig durch den Wind. Sie waren eine Ewigkeit bei Yve gewesen, das konnte doch gar nicht sein.
"J-ja mir gehts gut" beruhigte er sie, obwohl er danach stockte. Ja er war glücklich, wieder zu Hause zu sein, aber irgendwie vermisste er Yve wirklich. Er würde sich schlecht fühlen, wenn er versuchte es zu vergessen, dass hatte sie nicht verdient. Sie waren Freunde geworden und er fand es furchtbar, dass sie zurückbleiben musste, wollte. Natürlich gehörte sie eigentlich dahin aber...
Er schüttelte den Gedanken ab, bevor man es ihm ansah, besonders seine Mutter hatte Adleraugen, da wollte er nicht zeigen, dass es ihm nicht gut ging. Er wollte sie beruhigen.
"Wie wäre es, wenn wir reingehen?" fragte er, um abzulenken, wand sich aus der Umarmung und holte mit großen Schritten ihren Wäschekorb, denn sie fallen gelassen hatte.

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Arthur Pendragon

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BeitragThema: Re: Coming Home   Fr 25 Jan - 1:23

Verwirrt sah Hunith ihren Sohn an. Wieso bildete er sich ein, dass er Monate fort gewesen war? So wie die Ritter gesagt hatten, wurde der Prinz erst seit wenigen Tagen vermisst. Wenn er schon Monate fort gewesen wäre, dann hätte der König sicher angefangen mit ähnlicher Gewalt nach ihm zu suchen, wie er vor vielen Jahren alle Magier verfolgt hatte. Außerdem wäre das Turnier zu Ehren des Prinzen dann doch gar nicht angekündigt worden. Oder hatte der König das Verschwinden seines Sohns einige Zeit geheim gehalten und erst nun, nachdem die Ritter von Camelot ihn nicht hatten finden können, quasi ein Kopfgeld auf den Prinzen ausgesetzt. Vorstellen konnte sie es sich. Der König war sehr arrogant und würde gegenüber den anderen Königreichen sicher nicht zugeben, dass sein Sohn verschwunden war und die Fähigkeiten seiner Ritter nicht gut genug waren um ihn zu finden.

"Ja, die Ritter haben behauptet, dass der Prinz am Tag vor seinem Geburtstag nicht nach Hause kam. Wir haben heute den 22. März.", erklärte sie ihrem Sohn und sah ihn dann ernst und sehr besorgt an. "Du willst doch nicht sagen, dass ihr schon einige Monate lang fort wart?", fragte sie ihn und nickte dann. Es wäre wahrscheinlich wirklich gut, wenn sie rein gehen würden und nachdem sie ihren Sohn ausgiebig begrüßt hatte, würde sie auch den Prinzen von Camelot willkommen heißen müssen. Eigentlich wäre es angebracht gewesen ihn zuerst zu grüßen, aber sie hatte sich einfach zu sehr darüber gefreut ihren Sohn wohl behalten wieder zu sehen, dass sie nicht daran gedacht hatte. "Denke ich auch. Du hast sicher Hunger.", meinte sie zu ihm und schüttelte kurz den Kopf, als Merlin sich aus ihrer Umarmung löste und ihren Wäschekorb holte. Sie hätte ihn auch selbst noch zum Haus bringen können. Aber so war ihr Sohn einfach und sie musste gestehen, dass sie ihn vermisste. Aber es war die richtige Entscheidung gewesen ihn zu Gaius zu schicken, denn nur ihr alter Freund konnte Merlin helfen seine besondere Gabe kontrollieren zu lernen.

Sie brauchte noch einen Augenblick, bevor sie ihren Blick von ihrem Sohn abwenden konnte und sich dem Prinzen zuwandte. "Ich bitte euch zu entschuldigen, dass ich euch nicht zuerst begrüßt habe. Aber ich habe mich enorm gefreut meinen Sohn wieder zu sehen.", erklärte sie ihm und machte dabei einen leicht unbeholfen wirkenden Knicks. Arthur erwiderte ihre Entschuldigung mit einem freundlichen Lächeln. Obwohl er es sich nicht hatte anmerken lassen, hatte es ihn gerührt, wie sehr sich Hunith über Merlins Rückkehr gefreut hatte. Sein Vater würde gewiss nicht so glücklich, wenn er zurückkehrte, wie es diese einfache Frau. Wenn alle Mütter so waren, dann wünschte er sich, er wäre von Igraine und nicht von seinen vielen Lehrern groß gezogen worden.

"Darf ich euch etwas zu essen anbieten?", fragte sie weiter und machte eine einladende Geste.

"Vielen dank.", antwortete er höflich und folgte ihr dann in das Haus, wo Hunith sofort anfing das Feuer zu schüren um einen Weizenbrei zuzubereiten.

"Merlin, könntest du bitte den Schinken aus der Räucherkammer holen?", bat sie ihren Sohn, während sie noch ein wenig Holz auflegte und wartete, bis das Feuer hoch genug brannte, bevor sie den Topf über das Feuer hängte und gerade nach dem Eimer mit dem Wasser greifen wollte, als der Prinz es ihr reichte. Erstaunt sah sie ihn an, denn als er das erste Mal hier gewesen war, hatte er ihren Brei verschmäht und nun half er ihr sogar. Was war nur mit dem Prinzen passiert? "Danke.", bedankte sie sich und errötete leicht. Arthur wandte sich dann, verwundert über die Veränderungen, die Lady Yve bei ihm bewirkt hatte, auch kurz ab. Er fühlte sich nicht mehr als etwas so viel besseres als die normalen Menschen. Ganz im Gegenteil er hatte sogar gelernt, dass die einfachen Leute sehr wichtig für ein Volk waren. Freundlich nickte er Hunith zu und setzte sich dann an den Tisch, nachdem sie ihn darum gebeten hatte.

"Wo seid ihr gewesen? Das gesamte Königreich hat euch gesucht.", wandte sie sich dann sowohl an Merlin als auch den Prinzen, während sie gestampftes Getreide in das Wasser gab und es immer wieder gut umrührte, während es langsam vor sich hin kochte.
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Merlin
Emrys the magican
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BeitragThema: Re: Coming Home   Fr 25 Jan - 17:28

Immernoch zu vielen Gedanken im Kopf ging er vor ins Haus. Wenn man nach Arthur suchte, gab es sicherlich auch ein Preisgeld, dass viele Leute gerne einsacken würden, da sollte man nicht so lange draussen rumstehen.
Schnurstraks ging er auf den Tisch zu, der vor dem Herd stand und stellte den Korb ab. Sein zuhause war nicht groß, er hatte das aber immer als behaglich empfunden. Schliesslich war es um so wärmer, umso weniger Raum zu heizen war.. und er war es eben nie anders gewohnt gewesen.
Ja, der Geruch nach Rauch, Essen und Stroh bedeutete für ihn, dass er daheim war. Obwohl er manchmal zwiespältig dazu stand, wo er sich zu Hause fühlte. Das Haus, seine Mutter gaben ihm dieses gewisse Gefühl, aber erinnerte ihn auch an die Zeit, als er sich in Ealdor nichtmehr am rechten Platz gefühlt hatte. Dass er nicht hierher gehörte, dass er anders war.
In Gaius hatte er ein wenig Beruhigung darin gefunden, aber er lebte immer noch damit.
"Ja sofort!" meinte er zu seiner Mutter und stolperte in die kleine Vorratskammer. Er kannte ja immer noch alles wie auswendig. Auch wenn er sich etwas darüber wunderte, dass sie den Schinken machen wollte. Fast schon ein Festmahl für die Verhältnisse seiner Mutter. Entweder tat sie das, um seine Rückkehr zu feiern, oder um Arthur etwas passendes aufzutischen. Er hoffte nur, Arthur würde diese Mühe schätzen, denn für diese Verhältnisse hatte er noch wenig verständniss und er überlegte sich schon, wie er ihn vielleicht ein wenig schubsen könnte, dass er das verstand.
Er kam gerade pünktlich wieder, mitzubekommen, wie Arthur seiner Mutter den Eimer reichte und seine Mutter es nicht lassen konnte, den Prinzen erstaunt anzusehen. Auch Merlin konnte sich ein wundern nicht unterdrücken.
Er hatte zwar nach und nach beobachtet, wie Yve ihn geändert hatte, sein denken beeinflusst hatte, doch irgendwie hatte er gezweifelt, dass es anhalten würde und Arthur hier wieder in sein altes Muster verfallen würde.
Doch er sah auch, dass Arthur selbst darüber verwundert war. Vielleicht war es ihm bis jetzt nie so bewusst aufgefallen. Yve hatte ihn ja nie so gezielt um Veränderung gebeten, hatte angedeutet und war dabei immer so strahlend sympathisch, dass er gar nicht merkte, was um ihn geschah.
Er grinste. Nur schade, dass es jetzt wohl aufhören würde. Er seufte. Irgendwie konnte er das nicht akzeptieren. Gar nicht. So etwas liess ihn nie los, es war ungerecht, nicht richtig.
"Hier Mutter... gibt es denn etwas bestimmtes zu feiern... wegen dem Schinken?" fragte er langsam und warf Arthur einen beschwörenden Blick zu. Der Wink mit dem Zaunpfahl.

Verwirrt sah er zu seiner Mutter, als sie fragte, wo sie gewesen waren. Ahnungslos sah er sie an. "Wir waren... öhm... waren... in..." fing er an fuhr sich durch die Nackenhaare. Er war sich nicht sicher, ob er sagen sollte, wo sie waren. Eigentlich hatten sie ja nichts verbrochen, aber er war sich unsicher, ob Arthur schon darüber nachgedacht hatte und sah ihn fragesuchend an.

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Arthur Pendragon

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BeitragThema: Re: Coming Home   So 3 Feb - 0:31

Irgendwie war Merlin immer noch ihr kleiner Junge. Sofort nachdem sie ihn darum gebeten hatte, dass er den Schinken holen sollte, drehte er sich um und stolperte scheinbar wieder über seine eigenen Füße. Würde er denn jemals etwas vorsichtiger werden? Schmunzelnd sah Hunith ihrem Sohn hinterher, wandte sich dann aber wieder ab um sich um den Brei zu kümmern. Als Arthur ihr dann aber das Wasser gab, fiel ihr Blick auch kurz auf ihren Sohn und sie bemerkte deutlich Merlins verwunderten Gesichtsausdruck. Also fand Merlin dieses Verhalten auch seltsam. Sie konnte sich nur nicht erklären, warum der Prinz sich auf einmal so verhielt. Da sie es aber noch nicht einmal schlecht fand, dass er durch die Zeit, die er seinem Aussehen nach zu urteilen möglicherweise sogar in Gefangenschaft verbracht hatte, seine Überheblichkeit ein wenig verloren hatte, sagte sie aber nichts dazu.

Nur Merlin schien mit der Anmerkung, dass der Schinken doch eigentlich für Festtage gedacht war, Arthur auf irgendetwas hinweisen zu wollen. Aber da er den Prinzen deutlich besser kannte als sie, konnte er wahrscheinlich auch besser einschätzen, warum er sich gerade so verhielt. "Ja, wir feiern die Rückkehr des Prinzen und deine. Ich denke, das ist Grund genug um den Schinken aus der Vorratskammer zu holen.", antwortete sie Merlin mit einem herzlichen Lächeln im Gesicht.

Nur der Prinz schien intensiv über Merlins Worte nachzudenken. Er wusste, dass er sich damals, als er das erste Mal in Ealdor gewesen war, geradezu wie die Axt im Walde verhalten hatte. Zwar hatte er geholfen das Dorf zu verteidigen, doch dafür hatte er Hunith trotz ihrer Gastfreundlichkeit beleidigt. Damals hatte Gwen ihn auf sein falsches Verhalten aufmerksam gemacht und nun schien Merlin ihn wieder an diese Lektion in Höflichkeit erinnern zu wollen. Dabei brauchte er gar keinen solchen Denkanstoß. Zumindest im Moment nicht.

"Das ist doch nicht nötig.", versuchte er sich in Bescheidenheit zu üben, denn Gwen hatte ihm damals deutlich gemacht, dass diese Menschen sehr wenig hatten und dennoch bereit waren mit ihm zu teilen. Fast so wie er erwartet hatte, ging Hunith aber nicht auf seine Worte ein, sondern bedankte sich stattdessen herzlich bei ihrem Sohn und legte den Schinken auf den Tisch. "Danke. Könntest du mir nun bitte noch die Schalen holen? Der Brei ist bald fertig.", trug sie ihrem Sohn eine weitere Aufgabe auf und runzelte verwirrt die Stirn, als er stotternd mit einer Antwort auf ihre Frage begann und dann doch lieber wieder schwieg. Wollte ihr Sohn ihr nicht verraten, was passiert war? Auch der Prinz schien erst einmal nicht zu wissen, was er sagen sollte, doch dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck und er übernahm da, wo Merlin aufgehört hatte.

"Wir wurden von einer Magierin angegriffen, die dafür gesorgt hat, dass Merlin und ich einen fürchterlichen Alptraum erlebt haben. Aber glücklicherweise hat der Zauber der Hexe nicht ewig angehalten und wir sind in einer dunklen Höhle wieder wach geworden. Scheinbar hat uns die Hexe dorthin gebracht, während wir bewusstlos waren. Wir haben uns befreien können und haben dann entdeckt, dass Ealdor sich in der Nähe befindet. Deshalb sind wir erst einmal hierher gekommen um uns noch ein wenig von dem Zauber zu erholen.", sagte Arthur zum Teil die Wahrheit und entschärfte dabei einen Teil der Geschichte, damit er nicht zugeben musste, dass er einem Magier hatte helfen müssen, damit er hierher zurückkehren konnte und sich dafür nun fürchterlich schlecht fühlte. Wahrscheinlich würden diese Ereignisse für immer sein Gewissen belasten. Außerdem gingen ihm auch noch einige andere Dinge, die er in der Zukunft gesehen hatte, nicht mehr aus dem Kopf. Aber damit würde er wohl ebenfalls leben müssen.

"Das hört sich schrecklich an.", antwortete Hunith und blickte aus den Augenwinkeln kurz zu ihrem Sohn. Sie konnte sich gut vorstellen, dass Merlin etwas damit zu tun hatte, dass der Prinz wieder wach geworden war, denn die Magierin hatte gewiss gewollt, dass der Prinz starb um sich dadurch an Uther zu rächen. "Ich bin froh, dass dieser Zauber nicht ewig gewirkt hat.", meinte sie ehrlich. "Der König lässt bereits alles nach euch durchsuchen. Ihr solltet so bald wie möglich nach Hause zurückkehren.", riet sie ihm, während sie nach dem Schürhaken griff und den Topf damit vom Feuer zog. Nun musste der Brei nur noch ein wenig ziehen und dann konnten sie essen.
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Merlin
Emrys the magican
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BeitragThema: Re: Coming Home   Mo 4 Feb - 14:32

Er grinste breit. "Super, der Prinz ist wieder da. Ich bring ihn öfters mit, wenns dann Schinken gibt" meinte er spaßend und ging zum Schrank um die Schüsseln zu holen.
Er wusste noch, wie er als Kind sich immer gefreut hatte, wenn es den Schinken gab. Eine richtige Delikatesse damals.
Aber das hatte es wirklich nur zu besonderen Anlässen gegeben. Aber er sagte nichts weiter. Seine Mutter war sturr und wenn es Schinken gab, gab es Schinken.

Auch, wenn er sie gern davon abgebracht hätte. Denn es fürchtete ihn mehr als alles andere, dass sie ohne ihn nicht zurecht kam. Dass sie den Schinken für was anderes gebrauchen könnte. In Camelot gab es ja genug Schinken. Soviel, dass Arthur diese Mahlzeit wohl immernoch zu dürftig zählen würdig anstatt zu Festessen.
Stirnrunzelnd hörte er Arthurs Erklärung zu und nickte.
Auch wenn es ihm unangenem war, Yve als Albtraum zu sehen.
Etwas betreten setzte er sich an den Tisch.
"Ja, wir werden wohl morgen aufbrechen... würde ich sagen, der Prinz kann ja seine Festgesellschaft nicht warten lassen" meinte er glucksend, bevor seine Mutter auftischte und verschlang sein Essen schweigend.

Nachdem er wohl gesättigt war, legte er sich auch als bald schlafen und richtete sich sein Bett auf dem Boden her. Er hatte als Kind schon so geschlafen und Arthur tat es ihm wie wohl beim letzten mal gleich.
Wenn man im Wald schlief konnte man ja auch auf dem Boden schlafen.
Seine Mutter löschte das Licht und wünschte ihnen gute Nacht.
Merlin kuschelte sich in seine Decke und drehte sich zu Arthur. Eine Weile schwieg er, bevor er doch nicht anders konnte.
"Findest.. Ehm findet ihr" wie merkwürdig, jetzt doch wieder so zu reden. "Das mit dem Albtraum war nur eine Ausrede oder..."

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Arthur Pendragon

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BeitragThema: Re: Coming Home   Sa 9 Feb - 20:30

Schmunzelnd hörte Hunith den Worten ihres Sohnes zu. Sie hatte nichts dagegen, wenn er den Sohn des Königs häufiger einmal mitbringen würde, denn obwohl der Prinz versuchte es hinter einer harten und arroganten Maske zu verbergen, hatte sie schon gemerkt, dass er eigentlich freundlich und ein guter Freund von Merlin war. Nur sie konnte auf keinen Fall jedes Mal einige Stück Schinken aufbringen, wenn der Prinz kam, egal wie gerne Merlin diese Speise mochte. Dafür war das geräucherte Fleisch viel zu wertvoll, zumindest für die Bewohner von Ealdor. Am Hof des Königs war das wahrscheinlich vollkommen anders, aber hier gab es nun einmal eher harten Ziegen- oder Schafskäse, Getreidebreie und Früchte. Aber nun war nicht die richtige Zeit um sich über solche Dinge Gedanken zu machen, dafür war sie viel zu froh, dass ihr Sohn wieder da war und mit der Rückkehr des Prinzen hoffentlich auch wieder Ruhe in Camelot einkehren würde.

"Danke.", bedankte sie sich noch einmal bei ihrem Sohn, als er die Schüsseln holte und wünschte dann sowohl dem Prinzen als auch Merlin einen guten Appetit.

"Dann solltet ihr früh schlafen gehen. Zu Fuß ist der Weg nach Camelot sehr weit." Sie fand es schade, dass ihr Sohn schon so bald wieder aufbrechen musste. Aber er hatte Recht, dass es nicht gut wäre, wenn die Festgesellschaft in Camelot noch länger auf den Prinzen warten müsste. Nur Arthur schien der Gedanke an das Fest nicht wirklich zu gefallen. Sie fragte sich nur warum. Außerdem fiel es ihr schwer zu verstehen, dass er plötzlich selbst ihren einfachen Brei mit Appetit aß. Dieser Alptraum musste ja wirklich fürchterlich gewesen sein, sonst hätte sich der Prinz doch niemals so verändern können. Als er sich dann nach dem Essen sogar für ihre Gastfreundschaft bedankte, konnte Hunith nicht anders als ihn verwirrt anzusehen. War das wirklich der Prinz Arthur, den sie vor fast einem Jahr kennen gelernt hatte? "Es war mir eine Ehre.", erwiderte sie immer noch erstaunt, holte dann zwei Decken für ihren Sohn und den Prinzen, damit sie sich ausruhen konnten, und zog sich, nachdem sie beiden eine gute Nacht gewünscht hatte, zurück.

Erschöpft von den Ereignissen des Tages legte sich Arthur auf seine Decke und ballte seinen Umhang zu einem Kopfkissen zusammen. Nachdem er solange das fremde Essen in Yves Zeit gegessen hatte, hatte der Schinken geradezu herrlich geschmeckt. Dort hatte es zwar ähnliche, zum Teil noch feinere Dinge gegeben, aber irgendwie war der Geschmack nie so gewesen wie zuhause. Vielleicht war es einfach seine Sehnsucht nach Camelot gewesen, durch die er sich das eingebildet hatte, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass tatsächlich etwas anders an dem zukünftigen Essen war.

Nachdenklich starrte er die Decke der Hütte an und fragte sich unwillkürlich, was Yve nun wohl tat. Würde sie an ihn oder doch nur an Merlin denken? Hatte er vielleicht sogar ihr Bild von König Arthur für immer verändert? Er hoffte nur nicht, dass die Veränderung allzu negativ war. Noch während er sich diese Gedanken machte, schloss er langsam die Augen, bis Merlin ihn plötzlich ansprach. Er konnte es gut verstehen, dass er sich erst einmal unsicher zu sein schien, was die Formulierung seiner Frage betraf. Als sie in der Zukunft gewesen waren, hatten auch sie sich nach einer Weile dazu entschieden nur noch das Du zu benutzen. Aber nun musste sich auch das wieder ändern, denn sein Vater würde es niemals akzeptieren, wenn er von einem Diener geduzt werden würde. "Ja, aber wir können doch nicht sagen, dass wir in der Zukunft waren und es uns zum Teil sogar dort gefallen hat.", antwortete Arthur leise und blickte nur aus den Augenwinkeln heraus zu Merlin.

Nachdem er sich erst einmal an die Lebensweise dort gewöhnt hatte, hatte er sogar angefangen diese Welt zu schätzen. Er war dort freier gewesen, als er es hier in Camelot jemals sein würde und hatte Dinge tun können, die er hier wohl nie wieder tun konnte. Eine Weile hatte er sogar mit dem Gedanken gespielt dort zu bleiben, doch der alte Magier hatte ihn daran erinnert, dass es nicht seine Bestimmung war Auto zu fahren, obwohl es ihm enormen Spaß machte, und wilde Pferde zu zähmen, sondern dass er nach Camelot zurückkehren und der König aus der Legende werden musste um Albion zu einen und dann irgendwann im Kampf zu sterben. "Denkst du, wir können wirklich nichts gegen das Schicksal tun?", fragte er dann leise, denn irgendwie hatte er sich auch noch nicht damit abgefunden, dass die Familie der Pendragons mit ihm sterben und er irgendwann einem anderen Ritter unterlegen sein würde.
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Merlin
Emrys the magican
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BeitragThema: Re: Coming Home   Mi 13 Feb - 13:18

Arthur schien bei seiner Frage zu stutzen, vielleicht auch nur, weil ihm langsam bewusst wurde, dass sie wieder zuhause waren und anders reden mussten.
Es war fast so,a ls wären sie sich in der Zukunft näher gekommen, schliesslich hatte es keinen Unterschied zwischen ihn gegeben. Besonders Yve hatte das deutlich gemacht, in dem sie beide glech behandelt hatte.
Jetzt waren sie wieder einige Stände voneinander entfernt und freundschaft schien fast unmöglich.
Es war wirklich ein seltsames Gefühl wieder zu Hause zu sein. Auf der einen Seite sollte er sich freuen, aber er wurde das Gefühl nicht los, das etwas nicht mehr wie vorher war.
"Naja... also wenn die Zukunft nicht besser wird, weiss ich auch nicht, warum ich noch leben soll" meinte er schmunzelnd. Schliesslich ging der fortschritt ja für das Lebenswohl. Und einiges in der Zukunft war ja auch besser. Keine Waschtage, keine Riesenställe zum säubern, saubereres Wasser, besser Medizin... das könnte noch so weiter gehen.
Nachdenklich weilte sein Blick auf dem Stroh auf dem Boden, bevor Arthurs nächste Frage ihn aufblicken lassen liess.

Grübelnd klopfte er das Stoffbündel unter seinem Kopf zurecht. Die Frage war ihm nicht neu. Hatte er sich die nicht schon tausendmal gestellt. Hatte sie dem Drachen gestellt, als dieser meinte, dass er dies und jenes tun sollte und er sich dagegen entschieden hatte?
Aber was antwortete man darauf? Besonders einem Arthur, der aufeinmal zweifelnd wirkte, unsicher. er brauchte eine aufmunternde Antwort.
"Ich denke... das wir es grundlegend nicht verändern können, aber wir können bestimmen, wie wir es beschreiten wollen... also die Zwischenstationen können wir festlegen, aber das Ziel ist festgelegt..." meinte er grüblerisch auf den Boden starrend. Vielleicht klang das jetzt gar nicht so, wie er das meinte...

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BeitragThema: Re: Coming Home   Mo 25 Feb - 22:21

Sofort als Arthur Merlins Worte hörte, begann er ebenfalls kurz zu schmunzeln, bevor sein Gesichtsausdruck wieder deutlich nachdenklicher wurde. Er war sich nicht ganz sicher, wie er Merlins Worte interpretieren sollte. Meinte er mit seinen Worten die nahe oder die entfernte Zukunft? Und falls er die nahe Zukunft meinen sollte, was konnte er dann überhaupt tun um diese besser zu gestalten? Während sein Vater König war, konnte er eigentlich nichts anderes tun als seinen Befehlen zu gehorchen und alles, was nicht den Regeln seines Vaters entsprach, geheim zu halten. Er war fast ein Gefangener seines Standes ohne die Chance etwas dagegen zu tun und auch er war sich nicht sicher, wie lebenswert das Leben hier nun noch war, wo er doch etwas Interessanteres, Spannenderes und besonders Freieres kennen gelernt hatte. Es konnte doch eigentlich nie wieder so sein wie früher.

"Weil wir am Leben sind und eine Aufgabe haben.", erwiderte Arthur nachdenklich, denn nach den Dingen, die er besonders von Aurelius erfahren hatte, hatte er eine äußerst schwere Aufgabe zu erledigen, bevor… Einen Augenblick lang starrte Arthur die Decke des Hauses an, während ihm die Bilder durch den Kopf gingen, die er sich ausgemalt hatte, als er sich nachts heimlich in die Bibliothek geschlichen und in dem Buch gelesen hatte, aus dem Lady Yve sonst immer ihrem Sohn vorlas und von dem sie behauptet hatte, dass er lieber keinen Blick hinein werfen sollte. Wenn es in der Zukunft in so vielen Büchern stand, hatte er schon geahnt, dass es ihnen nicht möglich sein würde etwas zu verändern. Aber es nun noch einmal von Merlin zu hören machte dieses Schicksal nur noch realer. Er würde der letzte König von Camelot sein. Nach ihm würde kein König mehr in dieser majestätischen Burg herrschen und nach einer Weile würde sogar die Magie zurückkehren um schließlich in der Hexenverfolgung zu enden.

"Aber wie wollen wir die Zwischenstationen festlegen, wenn auch das eigentlich schon alles vorgeschrieben ist? Sind wir nicht eigentlich nur ein Spielball des Schicksals?", fragte er und blickte dabei Merlin ernst an. In den Büchern hatte er auch gelesen, dass sein Diener, Freund und Vertrauter angeblich magische Fähigkeiten haben sollte, aber daran wollte er immer noch nicht glauben. In Momenten wie diesen kam ihm Merlin vielleicht wie ein sehr weiser Mann vor, aber gewiss nicht wie ein Magier. Dafür war sein persönlicher Diener sonst einfach zu trottelig und wenn sich die Bücher in der Hinsicht irrten, bestand vielleicht auch noch Hoffnung, dass sie zumindest ein paar Dinge ändern konnten, bis er sein Ende durch Mordreds Schwert finden würde.
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BeitragThema: Re: Coming Home   Do 16 Mai - 0:08

Merlin runzelte die Stirn, Arthur schien etwas neben sich, vielleicht kam das auch nur von den Strapazen des Tages. Mehrere Jahrhunderte in der Zeit zurückzuspringen hatte vielleicht seine Nebenwirkungen.
Vielleicht war es auch das andere Essen oder die veränderte Situation. Vielleicht fehlte Arthur aber auch Yve, auch wenn er es nicht sagen würde.
Seufzend drückte er seinen Kopf in das Kissen und schloss die Augen, während er die Arme überschränkte und an sich zog.

Für einen Moment stellte er sich schlafend, während er überlegte, was er Arthur antworten sollte. Letzendlich entschied er sich, Arthurs Frage rhetorisch zu nehmen und gar nichts drauf antworten sollte. Denn wirklich wusste er eigentlich keine Antwort darauf.
Die Frage auf das Schicksal liess aber einen anderen Gedankengang loslaufen. Und zwar, warum sie in der Zukunft gelandet waren und ganz zufällig auf Yve getroffen waren.
"Keine Ahnung- Aber wenn wir grad vom Schicksal sprechen, findet ihr es nicht etwas zu viel Zufall, dass wir in der Zukunft ein Schloss finden und dort Yve lebt, die völlig begeistert von König Arthur und Camelot ist..." meinte er, als er die Augen wieder öffnete und Arthur stirnrunzelnd ansah. "Nicht, dass Yve damit etwas zu tun hätte... aber ich finde, das waren irgendwie zu viele Zufälle, dass es keine Bedeutung haben kann" hängte er unsicher an und zuckte dann die Schultern, löste eine Hand und strubbelte sich durch die Nackenhaare.

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BeitragThema: Re: Coming Home   Di 28 Mai - 22:40

Entweder wollte Merlin ihm nicht auf seine Frage antworten oder er war von den Strapazen des Tages so müde, dass er noch während ihres Gesprächs eingeschlafen war. Leicht seufzend blickte er noch für einen Augenblick zu seinem Diener, drehte sich dann aber auch zur Seite und legte den Kopf auf seinen Arm. Wahrscheinlich würde ihn die Frage nach seinem Schicksal noch einige Zeit begleiten und offenbar konnte er noch nicht einmal mit Merlin darüber reden. Aber was hatte er sich auch dabei gedacht seinem Diener überhaupt eine solche Frage zu stellen? Wahrscheinlich waren solche Dinge für ihn gar nicht interessant. Merlin musste sich ja auch keine Gedanken über die Zukunft eines gesamten Königreichs machen.

Als Merlin ihm dann doch nach einer Weile antwortete, merkte er, wie er leicht wütend wurde. Also hatte sein Diener doch nicht geschlafen, sondern einfach für sich entschieden, dass die Frage uninteressant war. Immerhin ging es ja nur um die Zukunft seines Königs. Verärgert drehte er sich wieder zu Merlin. Er hatte Recht, dass es schon ein sehr großer Zufall war, dass sie in der Zukunft bereits kurz nach ihrer Ankunft ein Schloss gefunden hatten, in dem eine Frau lebte, die ihm einerseits gefiel und für die andererseits der König, zu dem er einmal werden würde, ein großer Held war. Aber was hatte das Schicksal damit bewirken wollen? Zu gerne würde er nun auch einfach mit "keine Ahnung" antworten, aber er entschied sich dann doch dafür die Frage nicht einfach als unwichtig abzutun.

"Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht. Vielleicht sollten wir durch unsere Begegnung mit Lady Yve etwas lernen.", spekulierte er, denn obwohl sie ihm sehr gefallen hatte, war sie für ihn genauso unerreichbar wie Gwen. "Noch seltsamer fand ich aber den alten Mann. Irgendwie kam er mir sogar bekannt vor.", meinte Arthur nachdenklich. Irgendetwas am Verhalten des Zauberers hatte ihn an Merlin erinnert. Aber da sie mehr als tausend Jahre in die Zukunft gereist waren, war das eigentlich nicht möglich. Außerdem konnte Merlin einfach kein Zauberer sein. Das war für ihn einfach unvorstellbar.
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BeitragThema: Re: Coming Home   So 21 Sep - 0:37

"Etwas lernen" wiederholte er nachdenklich. Es war nicht das erste Mal, dass er darüber nachdachte, ob nicht alles zu einem großem Ganzen gehörte. Doch er konnte es einfach nicht einordnen.
Yve hatte wirklich etwas bewirkt, was man an Arthur gut erkennen konnte, aber er war sich nicht sicher, ob Yves Einfluss noch andauerte, um so länger er von ihr getrennt war.
Sie hatte ihn dazu gebracht, über Sachen nachzudenken, die er frührer nicht einmal gesehen hatte und sie hatte keine Angst gehabt, ihm seine Fehler vorzuzeigen. Sie hatte ihm gut getan und er hatte sich im stillen etwas gefragt und nun rutschte es aus ihm raus.
"Ich versteh nicht, warum Ihr sie nicht gefragt, ob sie nicht mitkommen will" kam es geraude aus ihm heraus, als er seine Decke anstarrte. Yve hatte auch Einfluss auf ihm gehabt, er hatte sich angewöhnt, langsam mit Arthur zu reden, als wären sie gleichgestellt, weil sie beide immer gleich behandelt hatte. Wenn Arthur herrisch zu ihm gewesen war, hatte sie ihn sogar bevorzugt behandelt.

Er verschränkte die Arme und kuschelte sich in seine Decke ein, mit der Frage, ob er die Aussage nicht zurückziehen sollte, aber der Moment verstrich und er blieb stumm. Weil er die Antwort wissen sollte. Und er hatte an Yve erfahren, dass man aus Arthur tatsächlich Antworten herauskitzeln konnte, obwohl er dabei vielleicht nicht das weibliche Feingefühl besaß und sofort ehrlich sagte, was er wollte.
"Hm keine Ahnung, vielleicht ein Urururahne eurer Ritter.... wer weiss" wischte er die spätere Frage aus, schliesslich wusste er ja, dass er es gewesen war und das war das seltsamste gewesen. Sich selbst gegenüberzustehen.
Warum war er bei Yve gewesen? Warum war er nicht tod? Es musste noch etwas sein. Das war es nicht gewesen, da war er sich sicher. Doch er sagte nichts vorerst, damit sich Arthur nicht vor seiner Frage flüchten konnte.

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BeitragThema: Re: Coming Home   Mo 22 Sep - 23:28

Nachdenklich verschränkte Arthur die Arme hinter dem Kopf. Irgendwie wusste er gar nicht, was er auf Merlins Frage antworten sollte. Wenn er ehrlich war, dann hätte er Yve am liebsten gefragt, ob sie mit ihm in die Vergangenheit kommen und vielleicht sogar seine Königin werden wollte. Aber da sie eine Familie hatte, die sie gewiss nur ungern zurücklassen wollte, hatte er sich dann doch dagegen entschieden. Er konnte von ihr einfach nicht erwarten, dass sie ihrer Familie für immer Lebewohl sagte, nur damit sie zusammen sein konnten. Wahrscheinlich hätte sie es abgelehnt mit ihm zu kommen und nachdem Gwen ihm bereits die kalte Schulter gezeigt hatte, wollte er nicht noch einmal abgewiesen werden.

Nun, wo er sie nicht gefragt hatte, konnte er immer noch hoffen, dass sie sich irgendwann an den alten Zauberer wenden und in seiner Zeit auftauchen würde. Er war auf jeden Fall jetzt schon sicher, dass er für immer auf sie warten würde. Für ihn würde es keine andere Lady mehr geben, selbst wenn sein Vater ihm noch dutzend Prinzessinnen vorstellen würde. Aber wie sollte er seinem Diener diese vermeintliche Schwäche erklären? Wahrscheinlich war es einfach besser, wenn er nicht allzu direkt darüber sprach.

„Ich wollte sie nicht vor die schwierige Entscheidung stellen, ob sie ihre Brüder verlassen und mit mir leben möchte. Wer weiß, was in der Zukunft mit uns geschehen wird. Vielleicht würde mein Vater es nicht akzeptieren, dass ich um Yves Hand anhalte oder ich würde irgendwann im Kampf fallen und sie alleine in einer Zeit zurücklassen, in die sie nur wegen mir gekommen ist.“, erwiderte Arthur und merkte wie sich ein trauriger Unterton in seine Stimme schlich.

Nachdem er Lady Yves Buch gelesen hatte, wusste er, dass er nicht sehr alt werden würde und er war sich nicht sicher, ob er es übers Herz bringen konnte Yve und ihren Sohn einfach zurückzulassen. Während er in der Zukunft gewesen war, war ihr Sohn ja schon fast ein wenig zu seinem eigenen geworden und er wusste, wie sehr der Junge um ihn trauern würde, wenn er von dem Kampf gegen Morgana nicht mehr zurückkehren würde. „Es ist besser, wenn sie in ihrer Zeit bleibt und wir in unserer.“, meinte Arthur und zuckte dann leicht mit den Schultern. Möglicherweise handelte es sich ja um einen Urahn der Ritter von Camelot, aber daran konnte er irgendwie nicht so ganz glauben. „Nein, ich denke, wenn es jemandes Urahn war, dann war es wohl deiner. Er hatte immense Ähnlichkeit mit dir.“, behauptete Arthur mit einem Schmunzeln im Gesicht und blickte dann wieder an die Decke. So wie es aussah, würde Merlin wohl Kinder haben. Er jedoch nicht. Das Leben war nicht fair.
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BeitragThema: Re: Coming Home   Di 23 Sep - 0:15

Merlin rollte leicht mit den Augen und seufzte auf. Und jetzt ärgerte er sich, dass Yve nicht da war. Sie hatte immer genau gewusst, was man Arthur zu sagen hatte. Sie hatte immer genau das richtige Feingefühl gepaart mit einem bestimmten herrischen Art, die irgendwie immer ins Schwarze getroffen hatte.
Und er fühlte sich erdrückt vor der Aufgabe, das nun für sie zu übernehmen und fragte sich gleichzeitig, was er davor gemacht hatte.

"Und nun werdet ihr nie wissen, was sie geantwortet hätte. Neben allen Ängsten hätte sie nämlich auch Ja sagen können und ihr würdet euch umsonst diese Schuldgefühle machen. Ich hatte das Gefühl, dass sie schon genug Andeutungen gemacht hatte und nur darauf gewartet hat, dass ihr sie fragt" Natürlich hatte er auch Recht mit seinen Bedenken, Uther war unberechenbar, am Ende wäre sie noch für ihn die Hexe, die für Arthurs verschwinden Schuld war.
Es fiel ihm schwer Uther einfach zu hassen, aber in solchen Momenten fiel es ihm schwer.
"Sie hat Euch gut getan und ich kann nicht verstehen, wie man so Jemanden gehen lassen kann, nur weil Gwen gegangen ist, heisst das noch lange nicht, dass sie das tun würde, sie sind nicht die gleiche Person" endete er seinen Vortrag und atmete aus, bevor er die Decke fixierte.
Er wusste, dass es wohl nicht lange dauern würde, dass er nichtmehr so sprechen durfte und wahrscheinlich war es jetzt schon schlecht es zu tun.

Er schüttelte den Kopf. "Es tut mir Leid, aber ich vermisse sie, sie hat Euch gezeigt, wenn ihr auf dem falschen Weg wart."
Er schwieg kurz und blickte auf. "Ich habe etwas überlegt, wenn man eine Nachricht platzieren würde, wo die Berkeley Burg sein wird und die die Zeit überdauern würde..." setzte er an, sprach den Gedanken aber nicht aus und gähnte laut.

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BeitragThema: Re: Coming Home   Mi 24 Sep - 23:58

Konnte es wirklich sein, dass Lady Yve nur darauf gewartet hatte, dass er sie fragen würde, ob sie mitkommen wollte? So wie Merlin behauptete, hatte die Lady genügend Andeutungen gemacht, aber irgendwie hatte er nichts davon bemerkt. War er denn wirklich so blind gewesen? Nun ja, jetzt war es geschehen und er musste versuchen zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Merlin hatte zwar mit allem, was er sagte Recht, aber sein Vater hätte Lady Yve wahrscheinlich nie akzeptiert. Immerhin hatte Arthur etwas vergleichbares bei Lancelot erlebt. Lancelot war ein hervorragender Ritter gewesen, aber nur weil sein Stammbaum nicht stimmte, hatte er kein Ritter von Camelot werden dürfen. Wie wäre es dann bei Yve gewesen? Sie war zwar adlig, aber in der Vergangenheit war ihr Stammbaum einfach nicht nachvollziehbar für seinen Vater. Wenn er über diese Dinge nachdachte, dann hatte er das Gefühl eher ein Pferd zu sein, anstatt ein Mensch, der frei über seine Zukunft entscheiden und sich auch selbst entscheiden durfte, mit welcher Person er den Rest seines Lebens verbringen wollte.

„Ich wollte nicht, dass mein Vater sie vielleicht sogar für eine Hexe hält und hinrichten lässt. In ihrer Welt ist sie bedeutend sicherer.“, erwiderte Arthur ernst und obwohl er es sich nicht wirklich eingestehen wollte, wusste Arthur, dass Merlin auch mit seinen weiteren Worten Recht hatte. Die Lady war genau das gewesen, was er gebraucht hatte um zu verstehen, auf was er wirklich achten musste, wenn er wirklich ein guter König sein wollte. Dazu hatte auch gehört, dass sie ihm beigebracht hatte, was es hieß Kritik zu akzeptieren und vielleicht sogar auf die Kritik hin irgendetwas zu ändern.

„Vielleicht sehen wir sie irgendwann wieder.“, ging Arthur zumindest ein wenig auf Merlins Worte ein und gestand dabei indirekt auch, dass er Yve bereits nun vermisste. Der Gedanke, dass er sie nie wieder sehen würde, nagte fürchterlich an ihm und die Idee, dass sie ihr vielleicht eine Nachricht zukommen lassen konnten, gefiel ihm sehr. Vielleicht konnte er sie auf diesem Weg immer noch fragen, ob sie nicht zu ihm kommen wollte. Aber anstatt seinen Vater abrupt mit seiner Auserwählten zu konfrontieren konnte er, bevor er Yve eine Nachricht schreiben würde, zumindest versuchen ihn darauf vorzubereiten, dass Yve nicht aus dem Albion, wie er es kannte, stammte. Erst wenn er sich sicher sein konnte, dass die Lady in Camelot sicher sein würde, würde er die Nachricht abschicken, denn er würde sie niemals unnötig in Gefahr bringen.

„Merlin, manchmal hast du wirklich großartige Ideen.“, meinte er teils neckend teils lobend zu seinem Diener, bevor er wieder ernst wurde. „Nach allem, was gesehen ist, wirst du doch sicher einige Zeit zuhause verbringen wollen, oder? Du hast die nächste Woche frei, ich werde erst einmal alleine nach Camelot zurückkehren.“, entschied Arthur, denn er wusste noch nicht, was ihn zuhause erwarten würde und er wollte erst einmal versuchen sich alleine wieder einzuleben, bevor Merlin zurückkehren und ihm immer wieder ins Gewissen reden würde. Er hoffte nur, dass sein Diener das verstehen würde.
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BeitragThema: Re: Coming Home   Do 25 Sep - 20:50

Betreten starrte Merlin auf die graue Decke. Klar hatte er schon daran gedacht, aber es laut zu hören, war schon ein harter Brocken. Wie musste das sein, wenn man Angst haben musste, dass sein eigener Vater einem das Wichtigste nehmen könnte und man nichts ausrichten konnte? Und wie konnte Arthur das auf der einen Seite bewusst sein und nicht seinen Vater hassen?
Nein, manchmal verstand er das nicht, aber das war wahrscheinlich auch einfach nicht.
Er fand auch nichtsmehr darauf zu erwidern und wollte nicht weiter darauf rumreiten, weswegen vorerst gar nichts sagte, bis Arthur fast ein Kompliment rausliess.

"Danke, jedes halbes Jahr hab ich sowas mal" sagte er trocken, doch mit einem schiefen Grinsen. Wahrscheinlich war der Plan mehr als brilliant, schliesslich konnte er Yve in der Zukunft sagen, wo es lag.... wenn er sich noch daran erinnerte.
Das war zu seltsam, so alt werden zu sollen. Er schüttelte den Kopf. Das altern war erst ein Spaß gewesen und dann eine tolle Tarnung, aber es nun so zu sehen war erschreckend.

"Frei?" wiederholte er überrascht und sah ihn entsetzt an, es ging ihm wirklich nicht gut. Mit so etwas hätte er gar nicht gerechnet. Gut, auf ihrer Reise hatte Arthur langsam gelernt allein klar zu kommen, besonders da sich Yve immer darüber lustig gemacht hatte, dass er so viele Sachen gar nicht alleine konnte, dass es fast seinen Stolz verletzt hätte, aber in der gewohnten Umgebung war es trotzdem seltsam zu hören.
Sein Blick wich zu der Richtung, wo seine Mutter schlief. Sie würde es sehr freuen, wenn ihr wohl eine Weile da war, dachte er sich. Auch, wenn er Camelot auch gerne wieder sehen würde.
Doch Merlin liebte seine Mutter und er war ein guter Sohn, also nickte er zögerlich.
"Aber wenn ihr mich braucht, müsst ihr eine Nachricht schicken.. und danke, meine Mutter wird sich freuen" sagte er ehrlich.

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BeitragThema: Re: Coming Home   Sa 27 Sep - 23:35

„Ja, immer wenn Vollmond und Tag- und Nachtgleiche auf denselben Tag fallen.“, scherzte Arthur, obwohl sein Diener in letzter Zeit sogar häufiger gar keine schlechten Ideen gehabt hatte. In letzter Zeit hatte Merlin entweder immer bessere Ideen oder es war ihm vorher gar nicht so sehr aufgefallen, dass sein Diener nicht dumm war. Wahrscheinlich war es letzteres, denn mittlerweile hatte er das Gefühl, dass er bevor er Lady Yve kennen gelernt hatte, fast mit Scheuklappen durch die Welt gegangen war. Mittlerweile sah er die Dinge bedeutend klarer und nicht mehr mit dieser verzerrten Sichtweise, die sein Vater ihm beigebracht hatte. Nachdem er den alten Zauberer in der Zukunft getroffen hatte, hatte er manchmal sogar das Gefühl, dass Magie nicht nur böse war. Es gab gewiss auch Zauberer, die nicht nur böse Dinge planten. Aber wahrscheinlich waren die guten Zauberer in der Minderheit und durch das, was die Pendragons den Magiern angetan hatten, gab es wahrscheinlich keinen einzigen Zauberer, der ihnen wohlgesonnen war.

Merlins Reaktion auf seine Hinweis, dass er sich erst einmal freinehmen konnte, entlockte Arthur ein leichtes Schmunzeln. Damit hatte sein Diener wohl wirklich nicht gerechnet. Aber nachdem er in der Zukunft so viel mit ihm durchgestanden hatte, hatte er sich auf jeden Fall ein wenig Ruhe verdient. „Das werde ich tun.“, versicherte er seinem Diener, obwohl er davon überzeugt war, dass er seine Hilfe nicht benötigen würde.

Sobald er erst einmal wieder in Camelot war, würde er wahrscheinlich mit so vielen Aufgaben überhäuft werden, dass er gar keine Zeit haben würde um sich irgendwelche Aufgaben für Merlin auszudenken. Daher war es wahrscheinlich bedeutend besser, wenn Merlin noch ein wenig hier bleiben würde, bis Arthur sich wieder in Camelot eingelebt und auch wieder an dieses Leben angepasst hatte. Denn in Camelot würde gewiss wieder alles bedeutend anders werden. „Ich denke, wir sollten uns nun ausruhen. Wir haben einen langen Tag hinter uns.“, schlug Arthur vor und machte es sich dann so gemütlich wie möglich. Morgen früh würde er dann mit dem langen Marsch zurück nach Camelot beginnen.
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