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Schwarzes Brett

31.07.

Herzlich Willkommen an Leyley-Ann, du bist jetzt ein Teil von uns :) Morgana ist wieder frei und hofft auf eine vertrauensvolle Spielerin.

Korkenknallen 25.04.

Das Design ist beendet, das Forum wieder offen. Wir freuen uns auf alte und neue User : )

Wiederbelebung 20.4.

Nun, da der König zu uns zurückgekehrt ist, wird dieses Forum wiederbelebt. Das neue Forendesign ist fast fertig und wir freuen uns, wieder hier spielen zu können : ) In den nächsten Tagen werden hier noch ein paar Sachen aufpoliert. xoxo

Gesuche

Folgende Gesuche sind ausgeschrieben:

#Morgana Pendragon

#Uther Pendragon

#Gwen& Lancelot

Ausserdem suchen wir noch die Ritter von Camelot.

Plot

Woche# 1

"Geburtstag"

Es ist März, der 14.-28.

In Camelot versammeln sich Ritter, Adelige und Schaulustige aus aller Gegend, um am großen Turnier Prinz Arthurs Geburtstag teilzunehmen, doch der Prinz ist verschwunden und die Feierlichkeiten pausieren, bis er gefunden wird.So mancher soll ihn in zerlumpten Kleidern gesehen zu haben, aber kann man dem Dorfgeschwätz glauben?

Team

Arthur&Yve sind stehts für Eure Fragen erreichbar : )


Partner

Willkommen

Willkommen lieber Besucher,
du befindest dich in einem Rollenspiel, das im Universum der BBC Serie, Merlin- die neuen Abenteuer spielt.

Wir setzen nach der 2. Staffel an.
Spielsystem ist Szenentrennung, mit einer durschnittlichen Postinglänge von ca. 1500 Zeichen und es kann ebenso in der Zukunft gespielt werden.

Wenn du dich für eine Rolle interessiert, darfst du dich gerne anmelden.
Oder nutze unseren Gastaccount um schon einmal hier unverbindlich reinzuschauen.

ACC: Reisender PW: Tafelrunde




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 In the Shadow of the Forest

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BeitragThema: In the Shadow of the Forest   Di 30 Sep - 23:34

In the Shadow of the Forest


Caelia und Merlin, Wald in der Nähe von Ealdor, 20.3. abends

Mit eiligen Schritten verließ Caelia Camelot. In Kürze war es soweit und sie würde wieder ihre wahre Gestalt annehmen. Früher in dem Schloss, dass sie als Heimat bezeichnete, hatte sie sich in solchen Nächten nur in einen abgeschiedenen Teil des Schlossparks zurückgezogen, doch in Camelot durfte sie das auf keinen Fall wagen. König Uther verabscheute Magie über alles und wenn er ihre wahre Gestalt sehen würde, dann war sie sich vollkommen sicher, dass sie schon bald in Ketten gelegt oder vielleicht sogar getötet werden würde. Also war es besser, wenn sie sich, bevor es geschah, möglichst weit von dem Schloss entfernte.

Ihr hell blondes, fast weißes Haar wehte im Wind, während sie durch den Wald eilte. Mit Leichtigkeit lief sie über Stöcke und Steine und merkte wie sie dabei immer schneller wurde. Langsam ging der Mond auf und die Verwandlung setzte ein. Aus den Schritten eines Menschen wurde der Galopp eines Geschöpfes mit vier Beinen. Anstatt ihres blonden Haares wehte nun ein weißer Schweif und eine weiße Mähne im Wind und ihre stämmigen Hufe gruben sich tief in die Erde. Elegant und kaum sichtbar für die, die nicht an magische Wesen glaubten, lief sie durch den Wald und spürte eine ungewöhnliche Lust zu rennen in sich. Jedes Mal, wenn sie sich in ihre wahre Gestalt verwandelte, erwachte etwas übermütiges in ihr, das sie als Mensch unterdrückte. Für eine Weile folgte sie nur ihren Instinkten und in dieser Nacht zog ihr Instinkt sie aus irgendeinem Grund nach Ealdor.

Obwohl dieses Dorf fast eine Tagesreise von Camelot entfernt war, gelang es ihr diese Strecke innerhalb kürzester Zeit zurückzulegen. Eine magische Kraft trieb sie voran. Übermütig sprang sie über Büsche und Gräben, buckelte, wenn sie über Lichtungen rannte, bis sie schließlich an einem See stehen blieb, auf dem sich der Mond spiegelte. Silbriger Schweiß glänzte auf ihren Flanken, während sie ihren Kopf senkte um aus dem See zu trinken. Ihr Horn glänzte im Mondlicht, bis sie ein Geräusch hörte und schnell ihren Kopf hob und die Ohren spitzte. Irgendjemand war hier, aber egal wie sehr sie sich anstrengte, sie konnte niemanden entdecken. Dabei war sich Caelia, das Einhorn, vollkommen sicher, dass sich hier irgendjemand aufhielt.
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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Di 7 Okt - 0:09

Merlin lag in seinem alten Bett und starrte an die Decke. Irgendwie konnte er nicht einschlafen. Vielleicht lag es daran, dass es sich anfühlte, als wäre es eine lebensspanne her, dass er hier geschlafen hatte. Nach den Monaten in Yves Welt fühlte sich alles an wie ewig.
Alles war einfacher und angenehmer gewesen, besonders für einen Diener wie ihn, der am Tag so viel zu tun hatte. Er hatte soviel Freiheit gehabt, die er hier zuhause zwar auch hatte, aber trotzdem war es anders.
Arthur hatte sich am Morgen verabschiedet und er fragte sich, ob er wirklich zurecht kam. Schliesslich hatte ihn die Reise auch aufgewühlt und in Camelot konnte er mit niemanden darüber reden.
Aber wahrscheinlich war das sein Plan gewesen, es zu verdrängen als wäre nichts passiert.
Merlin überschränkte die Arme und versuchte die Augen zu schliessen.
Doch irgendwas hielt ihn ab und er schielte aus dem Fenster. Kein Wunder, es war Vollmond. Ab und zu konnte er einfach nicht einschlafen bei Vollmond. Als er so rausschielte, bemerkte er ein komisches Gefühl in seinen Magen. Als würde ihn irgendetwas rausziehen wollen.

Er versuchte nocheinmal die augen zu schliessen und sich umzudrehen, aber er hielt es nicht länger aus, liegen zu bleiben und sprang auf. Urplötzlich fühlte er sich hellwach.
Hastig schlüpfte er in die Hose und streifte die Jacke über, dann war er schon geräuschlos nach draussn verschwunden und schloss die Tür hinter sich sorgfältig.

Merlin wusste immernoch nicht, wohin er ging, er folgte nur diesem irrtürmlichen Gefühl in seiner Magengegend, welches ihn ziemlich zielbewusst führte. Mit geraden schritten stapfte er durch das unebene Feld in Richtung des kleinen Waldes. Komische Gefühle waren nichts neues für Merlin, für den Magie das natürlichste auf der Welt war.
Magie war atmen für ihn, er spürte es in den Fingerspitzen, sie war in der Luft um und kitzelte seine Nasenspitze. Sie war überall und sie fand ihn immer.. oder er fand sie.
Sein Weg führte ihn in die Büsche, die um den See wucherten, wo er als Junge oft gefischt hatte und erstarrte.
Das Licht des Mondes fiel auf die Lichtung und fast dachte er, es wäre nur eine Reflexion, so leuchtend weiss war das Wesen, das sich dort aufhielt.
Er hatte schon einmal Einhorn gesehen, was nur von kurzer Dauer gewesen war, als Arthur es erschossen hatte. Zum Glück war es am Ende wieder lebendig geworden, nachdem Arthur seine Schuld beglichen hatte.

Merlin hätte sich damit begnügt, es aus einem gebührenden Abstand zu betrachten. Er hatte es zu schade gefunden, das letzte mal das Wesen lange genug betrachten zu können. Das Leuchten, das fast eher vom Tier selbst als vom Mond auszugehen schien, berührte sein Herz und fühlte sich warm an, die Bewegungen waren so vollendet, dass Merlin es nur bewundern konnte.
Doch dann hob es den Kopf und schaute ihn an. Als hatte es ihn schon längst bemerkt.
Merlin fühlte sich ertappt und wollte nicht unhöflich erscheinen, so dass er aus dem Gestrüpp heraustrat mit erhobenen Händen, die zeigen sollten, dass er ihm nichts tun wollte.
"Tut mir Leid, wenn ich..." Wie sprach man ein Einhorn an? "ich wollte nicht unhöflich wirken" sagte er unbeholfen. Wie sprach man überhaupt mit Einhörnern? Konnte es ihn überhaupt verstehen?

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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Mo 13 Okt - 23:29

Nachdenklich und schon fast ein wenig empört darüber, dass es jemand wagte sie zu stören, blähte Caelia ihre Nüstern, als sie ein Rascheln im Busch hörte. Es war kein Tier, dass sich dort aufhielt, denn das würde sie sofort spüren. Ganz im Gegenteil, sie hatte das Gefühl, dass es sich um ein anderes magisches Wesen handelte. Trotzdem blieb sie vorsichtig und spannte ihre Muskeln an. Wenn sich herausstellen sollte, dass die Person, die sich hinter den Büschen verbarg, eine Gefahr für sie darstellte, wollte sie sofort fliehen können, aber irgendetwas in ihr sagte ihr, dass sie geduldig sein und erst einmal abwarten sollte.

Als die Person, die sich bisher verborgen gehalten hatte, sein Versteck verließ, schnaubte Caelia erneut empört und riss ihren Kopf nach oben. Zwar hörte sie die Worte des Fremden, aber in dieser Gestalt bedeuteten diese Worte ihr nicht besonders viel. Wenn sie sich wieder in ein Einhorn verwandelte, streifte sie ihr Bewusstsein für Zeit, zwischenmenschliche Beziehungen und Gefühle fast genauso ab, wie ihre menschliche Kleidung. Die Magie, vielleicht sogar das Schicksal selbst führte sie dorthin, wo sie zu sein hatte, egal ob es sich um ein vergiftetes Tier handelte oder ein Wesen, das dringend beschützt werden musste. Da Menschen bedauerlicherweise dazu neigten Einhörner zu jagen, einzusperren und zum Teil auch zu töten, hatten die meisten von ihnen sich von den Menschen abgewandt, aber irgendwie war dieser Mann anders.

Seine erhobenen Hände glichen einer Geste, die ihrem menschlichen Erinnerungsvermögen bekannt war, doch in dieser Gestalt waren auch diese Erinnerungen so weit entfernt, dass sie lediglich ahnte, dass er ihr damit sagen wollte, dass er keine Bedrohung darstellte. Dennoch hob sie ihren Kopf immer höher und wünschte sich nichts mehr, als dass dieser Mensch wieder gehen würde. Sie würde sich auf keinen Fall fangen lassen.

Als der Fremde einen weiteren Schritt in ihre Richtung machte, war es endgültig genug. Sie wollte nicht noch länger hier verweilen. Eilig versuchte sie herumzuwirbeln und fort zu galoppieren, doch irgendetwas hielt sie auf. Ihre Hinterbeine ließen sich einfach nicht richtig bewegen. Erschrocken bäumte sie sich auf, verlor das Gleichgewicht und stürzte mit einem spitzen Schrei, der schon fast menschlich klang, zu Boden. Sofort versuchte sie sich wieder aufzurichten, aber es gelang ihr nicht. Einige Dornenranken hatten sich während ihrem wilden Galopp in ihrem Schweif verfangen und als sie versucht hatte zu fliehen hatten diese Dornen sich auch noch in ihrem dichten Fesselbehang verwickelt. Dadurch hatte sie sich regelrecht selbst gefesselt und war nun der Gnade des Fremden ausgeliefert. Erst wenn sie sich wieder in einen Menschen verwandelte, würde sie sich selbst befreien können, aber vorher war es nahezu unmöglich.
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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Di 14 Okt - 22:57

Anscheinend war reden eine blöde Idee gewesen, gestand er sich enttäuscht ein. Vielleicht interpretierte es die erhobenen Hände auch eher als Bedrohung, als ein Friedensgebot.
Langsam liess er die Hände sinken und sah zu, wie das Tier zurück wich.
Die Enttäuschung legte sich schwer auf seinen Magen, zu gern hätte er sich das Wesen näher angesehen, aber er versuchte akzeptieren, dass es nicht so sein sollte.
Er hatte eine Menge Respekt vor dem Wesen, spätestens nach dem erlebten mit Arthur.

Der Dunkelhaarige wollte gerade den Blick abwenden, als er sah, wie das Tier strauchelte. Unschlüssig sah er auf.
Sollte er ihm helfen, würde er es nur beleidigen?
Dem Kampf mit den Geflecht zuzusehen, zeriss Merlin das Herz, und er gab sich einen Ruck und sprintete mit großen Schritten zu dem Tier und kniete sich vorsichtig hin.
"Es wird gleich alles wieder gut, ganz ruhig" Versuchte er mit sanfter Stimme das Tier zu beruhigen, wie es Arthur immer mit den Pferden machte.
"Ich will dir nichts tun... ich bin wie du" auch wenn reden gerade schlecht gewesen war, eine andere Art fand er nicht, ihm deutlich zu machen, dass er ihm nichts böses wollte.
Vorsichtig hob er seine Hand über das Gestrüpp, welches das arme Wesen fesselte, er wisperte einen Zauberspruch, seinen Augen leuchteten auf und das Gestrüpp fiel jäh von dem Tier ab.

Sofort wich Merlin wieder zurück, um das Tier nicht weiter zu bedrängen und neigte den Kopf ein wenig nach unten, während er die Hände hinter dem Rücken verschränkte. Er rechnete damit, dass es sofort loslaufen würde, da es nun frei war.

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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Sa 18 Okt - 22:25

Empört trat Caelia immer wieder mit ihren Hinterhufen aus in dem verzweifelten Versuch sich von Dornen zu befreien, aber je mehr sie sich bewegte, desto mehr verhedderte sie sich in den Dornen, bis sie sich fast gar nicht mehr bewegen konnte. Aber sie musste sich einfach irgendwie befreien und so schnell wie möglich fliehen. Dieser Fremde hatte sicherlich nichts Gutes im Sinn und noch schlimmer war, dass er sich ihr näherte. Erschrocken wieherte sie und versuchte sich ein wenig von ihm zu entfernen, aber es gelang ihr einfach nicht sich auch nur ein paar Zentimeter zu bewegen. Ihre Nüstern blähten sich immer wieder, als dieser Fremde sich sogar vor ihr hinkniete. Er hatte zwar, bevor er zu ihr gekommen war, irgendetwas zu ihr gesagt, aber in ihrer Angst hatte sie ihm noch nicht einmal zugehört. Sie wollte nur noch hier weg und verausgabte sich bei dem Versuch sich zu befreien fast vollständig.

Doch dieser Mensch würde sie nicht gehen lassen, dessen war sie sich vollkommen sicher, zumindest bis er auf einmal einen Zauberspruch sprach und die Dornen einfach abfielen. Anstatt sie irgendwie noch mehr zu fesseln oder sie sogar zu verletzen, half dieser Magier ihr. Verblüfft sah Caelia den Fremden an und blieb noch einen Augenblick auf dem Boden liegen, während er sich von ihr entfernte. Offensichtlich hatte er ihr wirklich nichts antun wollen. Eigentlich hätte sie das sofort spüren müssen, aber sie war einfach zu vorsichtig und misstrauisch gewesen.

Nachdem der Fremde fast den Rand der Lichtung erreicht hatte, stand sie langsam wieder auf und schüttelte sich danach kräftig. Mit jeder Bewegung fiel etwas mehr von dem Schmutz von ihr ab und als sie aufhörte sich zu schütteln und sich wieder aufrichtete, war ihr weißes Fell wieder so strahlend und sauber wie zuvor. Nur ein paar größere Grashalme hingen noch in ihrer Mähne und ihrem Schweif, aber die würden gewiss auch noch irgendwann abfallen.

Nachdenklich sah sie den Fremden für einen Augenblick an, bevor sie ihren Kopf senkte und langsam in Richtung des Magiers schritt um ihn dann mit ihren sanften Nüstern zu stupsen. Dabei handelte es sich um ihre Art sich zu bedanken und als sie ihn berührte, spürte sie etwas, was sie bisher noch nie gespürt hatte. Erschrocken wich sie ein paar Schritte zurück und sah den Zauberer dann interessiert an. „Vielen Dank.“, nahm sie schließlich sogar telepathisch Kontakt zu ihm auf, obwohl ihre Art das eigentlich nur sehr selten tat. „Du bist ein mächtiger Zauberer.“, meinte sie noch, während sie ihren Kopf wieder senkte und ihm ihre Nase entgegenstreckte.
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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Di 21 Okt - 20:45

Er beobachte angespannt im Augenwinkel, wie das Tier unsicher liegen blieb, als er sich entfernte. Merlin wagte es sich nicht, sich zu bewegen, während das Wesen langsam erhob und den Dreck abschüttelte.

Es fiel ihm schwer, nicht hin zu sehen, als das weisse Fell ihn anstrahlte, als würde es von selbst leuchten, wie die kleinen gläsernen Birnen in Yves Welt. Doch Merlin war ein geduldiger Mensch und so hielt er sich zurück.
Der Dunkelhaarige hatte so einen großen Respekt vor diesem magischen Wesen, dass er nur erst aufschaute, als es auf ihn zukkam. Es stupste ihn zaghaft an und er fing an, unsicher zu lächeln, was sich zu einem breiten Grinsen ausweitete.
Er wusste genug über Pferde, dass es eine zutrauliche Geste war. Und er freute sich unheimlich, dass es auf ihn zugegangen war.

Verwundert blickte er dem Tier in die Augen, als er die Stimme in seinem Kopf vernahm. Es klang wie die Stimme einer Frau, hatten Einhörner ein Geschlecht? Wahrscheinlich schon.
Ungelenk neigte er den Kopf und deutete eine Verbeugung an.
"Da gibt es nichts zu danken" dachte er unsicher, hatte er doch vorhin das Gefühl gehabt, das Sprechen nicht funktionierte, vielleicht konnte es Gedanken lesen wie Mordred?
Leicht lehnte er den Kopf schief und sah es nachdenklich an, als es ihn als einen mächtigen Zauberer betitelte. Das war sicher nicht das erste Mal, dass er das hörte. Aber er wusste nie was er darauf antworten sollte, als zuckte er nur die Schultern.
"Habt ihr einen Namen...?" fragte er in Gedanken und fragte sich gleichzeitig, ob er es berühren könne, denn es juckte ihn stark in den Fingern, aber er wollte nicht respektlos erscheinen, weswegen er seine Hände bei sich beliess.

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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   So 2 Nov - 0:24

Eigentlich hatte Caelia sogar zahlreiche Gründe um dankbar zu sein. Viele andere Menschen hätten diese hilflose Lage ausgenutzt um sie zu töten und ihr Horn in der vergeblichen Hoffnung dadurch enorme Macht zu erlangen gestohlen. Dass sie dadurch einen furchtbaren Fluch auf sich luden, wussten die meisten leider nicht. Aber dieser Mann war anders. Er schien auf jeden Fall nicht so gierig zu sein wie viele andere und sie hatte fast das Gefühl, dass es sich um eine schicksalhafte Begegnung handelte.

„Da muss ich dir widersprechen. Ich verdanke dir mein Leben. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dir auch irgendwie helfen könnte.“, erwiderte Caelia und deutete eine leichte Verneigung an.

Erst als er sie fragte, wie sie hieß, blickte sie wieder auf und sah ihn nachdenklich an. Irgendwo in weiter Ferne ihres Gedächtnisses wusste sie, dass sie diese Frage eigentlich beantworten konnte. Aber genauso wie die Zeit in dieser Gestalt keine Bedeutung für sie hatte, bedeuteten auch Namen ihr nicht viel. Da es so wenige Einhörner gab, bekamen sie kaum Gelegenheiten mit anderen ihrer Art zu sprechen und dadurch gab es eigentlich auch keine Notwendigkeit für Namen. Selbst ohne Namen konnten sie sich unterscheiden, denn jedes von ihnen war in einer gewissen Art und Weise einzigartig.

„Nein, ich habe keinen Namen. Der Wächter nennt mich hin und wieder Träumer, aber ich weiß weder warum er mich so nennt noch was dieser Begriff bedeuten soll.“, meinte sie und sah ihn weiter mit ihren großen, intelligenten Augen an, während ihre Ohren sich immer wieder drehten und dadurch jedes Geräusch in ihrer Umgebung erfassten.

„Welchen Namen trägst du?“, frage sie ihn freundlich und riss plötzlich wieder ihren Kopf in die Höhe. Sie hatte irgendetwas gehört, aber sie war sich nicht sicher was es war. Wahrscheinlich streifte nur ein Reh durch den Wald, denn dass sich noch ein Mensch hier aufhielt, hielt sie für sehr unwahrscheinlich.
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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Sa 8 Nov - 21:49

Unsicher fuhr sich Merlin durch den Nacken. Er hatte sicherlich schon schlimmere Situationen erlebt und sah stolpern in einen Busch nicht als Todesart an, vor der jemand gerettet werden sollte.
Er zog unsicher die Schultern an, er war ein bescheidener Mensch und rühmte sich nicht mit seinen Taten, ganz im Gegenteil zu Arthur, der zwar wohl jetzt auch sagen würde, dass es selbstverständlich wäre, dazu aber das selbstgefälligste Grinsen aufsetze n würde, dass er zu bieten hatte.
Er war im Glanz der Ritterehre erzogen worden, während Merlin der Bauerssohn gelernt hatte, dass jeder Teil der Gemeinschaft war und es selbstverständlich war, einander zu helfen.
"Nein, das stimmt nicht, ihr wart nicht in Lebensgefahr, Ihr schuldet mir nichts. Es gäbe ohnehin nichts, womit Ihr mir helfen könntet" dachte er bescheiden und fuhr sich durch seine Haare.
Merlin hatte die Erfahrung gemacht, dass es nicht gut war, zuviel Macht oder Wissen zu besitzen. Es war nichts, nachdem man Streben sollte.
Sicherlich könnte er seiner Mutter ein besseres Leben ermöglichen, seinen Vater zurückholen, Yve und Arthur helfen, aber auf welchem Wege war es vertretbar für ihn? Menschlich zu sein bedeutete, dass man Grenzen hatte und das war auch gut so.

Merlin nickte verständnisvoll, als sie erklärte, dass sie keinen Namen hatte, aber Träumer genannt wurde. Dann zog er doch etwas verwirrt die Braue hoch. "Wie meint Ihr? Versteht Ihr nicht warum er Euch so nennt oder was der Begriff bedeutet?" fragte er gedanklich recht verwundert. Träumten Pferde.... Wesen nicht so, wie es Menschen taten?
Wo er darüber nachdachte, konnte das wohl auch möglich sein.

Kurz musste Merlin zögern, wie er sich vorstellen sollte, aber nach einem kurzen Blick zu Boden, entschied er sich für die vernünftigere Weise. "Ich heiße Merlin, nicht ganz so ausgefallen wie Eurer" dachte er ungelenk. Er hatte gezögert, ob er ihr vielleicht Emrys nennen sollte, aber er wusste immernoch nicht den Gewicht des Namens einzuschätzen und so behielt er ihn lieber für sich.
Aufmerksam folgte er ihrem Blick, aber er konnte nichts erkennen.

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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Mo 17 Nov - 23:21

Der Magier, der sie gerettet hatte, schien gar nicht zu realisieren, wie gefährlich die Welt für ein Einhorn war. Besonders nachdem die Magie aus weiten Teilen des Königreichs vertrieben worden war und auch schon ein wenig Zauberkraft einem Menschen einen großen Vorteil gegenüber anderen verschaffen konnte, wurden alle magischen Kreaturen, deren Klauen, Hörner oder sogar Blut Macht versprachen, gejagt. Wenn sie von irgendeinem gierigen Menschen gefunden worden wäre, dann wäre sie nun schon längst tot.

Aber da der Magier offensichtlich keine Belohnung ja noch nicht einmal Lob für seine Tat wollte, schwieg sie und nickte fast genauso wie es ein Mensch tat, als sie seine Frage hörte. „Ich verstehe noch nicht einmal die Bedeutung des Wortes Traum und auch nicht, warum ich so genannt werde. Bisher habe ich noch nie geträumt und ich denke auch nicht, dass ich es jemals tun werde. Deshalb weiß ich nicht, warum der Hüter mich so nennt.“, antwortete sie und spitzte die Ohren, als sie seinen Namen hörte.

Irgendwoher kannte sie ihn. Bilder von einem Raum voller Tinkturen und Bücher kamen ihr in den Kopf, aber sie war sich nicht sicher, was das diese Bilder zu bedeuten hatten. Besonders da sich nach dieser Erinnerung noch eine weitere in den Vordergrund drängte. Sie war viel stärker als die vorhergehende und das Einhorn schloss kurz die Augen, während ihr Horn heller strahlte als der Mond. Diese Bilder waren so stark, dass sie fast das Gefühl hatte, dass es sich um irgendetwas magisches handelte und als sie die Augen wieder öffnete, warf sie den Kopf in die Höhe und wieherte schrill. Ihr Flanken bebten und ihre Nüstern waren geweitete, als sie Merlin wieder ansah. Das Leuchten ihres Hornes war mittlerweile wieder verblasst und erhellte nicht mehr die gesamte Lichtung. Die Bilder von dem roten Umhang mit dem goldenen Wappen und dem Blut, dem vielen Blut, gingen ihr nicht mehr aus dem Sinn.

„Emrys.“, flüsterte sie leise. Sie wusste nicht, warum ihr plötzlich dieser Name in den Sinn kam, aber sie wusste genau, dass es sein geheimer, mächtiger und besonders auch magischer Name war. „Irgendetwas wird dir oder einer Person, die durch das Schicksal mit dir verbunden ist, in naher Zukunft geschehen. Ich habe einen roten...“, rasch hielt sie inne, als sie schon wieder dieses Geräusch im Wald hörte.

Irgendjemand war in der Nähe und hatte das Leuchten ihres Horns gesehen. Er war schon ganz Nahe und wollte gleich angreifen. Sie hörte bereits seinen schweren Atem und wie sich irgendetwas, was sich fast wie Flügel anhörte, entfalte. Rasch sprang sie ins Gebüsch, aber sie wusste genau, dass das ihren Verfolger nicht aufhalten würde. Er war schon ganz nahe und hatte sie fest im Visier. Aber sie würde Merlin nicht verlassen, bis sie es geschafft ihm von ihrer Vision zu berichten, denn sie wusste genau, dass es wichtig war ihm davon zu berichten.
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Merlin
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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Fr 21 Nov - 0:15

Das Wesen erzählte ihm, dass es weder wusste, was Träume waren, geschweige denn das es jemals so getan hatte und er sah sie nachdenklich an. Dabei rieb er mit seiner Daumenkuppe über sein Kinn und überlegte, was er antworten sollte. Träumten Tiere denn? Bis jetzt war er sich sicher, dass sie es taten... nun er vermutete es. Aber sie hatten früher mal einen Streuner aufgenommen, der im Schlaf zappelte, als würde er rennen und er hatte sich immer vorgestellt, dass er davon träumte, über eine Wiese zu rennen.

"Wenn Ihr nicht einmal die Bedeutung des Wortes kennt, woher wisst Ihr dann so genau, dass Ihr es noch nicht getan habt?" fragte er leicht schmunzelnd nach, bevor sie Ihn völlig aus dem Konzept riss.
Mit großen Augen sah Merlin zu, wie ihr Horn aufleuchtete und sich still fragte, ob mit ihr alles in Ordnung war.
Er zog die Augenbrauen hoch, als sie ihn mit Emrys ansprach. Er wusste nicht, woher sie es wusste, aber Magie hatte diese seltsam unergründlichen Wege, die er nicht in Frage stellte. Jedenfalls nicht, wenn ihm der Ausgang nicht gefiel.
Ehrlich gesagt, wollte er auch nicht wissen, was sie zu sagen hatte. Ihm lief die kalte Gänsehaut über, nicht einmal hier war er von seinem Schicksal sicher.

Er war so fest auf ihre Worte fixiert, dass er sich verwirrt umsah, als sie im Gebüsch verschwand und ein Pfeil an ihm vorbei sauste und er sich umsah, woher er kam. Mit verengten Augen sah er in die Richtung, als sich ein Schatten löste. "Ey Merlin, was treibst du dich hier rum, du hattest das Vieh ja fast! Ich hätte dich fast getroffen" sprach die Gestalt zu ihm und er erkannte ihn nun. "Georg" kam es trocken von ihm. Er kannte ihn beiläufig, er lebte im gleichen Dorf wie ihm. Mit betretener Miene sah Merlin zu, wie er den nächsten Pfeil auf seinem Bogen spannte. "Kann ja nicht so weit gekommen sein" murmelte er fast eher zu sich.
Merlin spürte unbändige Wut in sich aufkommen und er hätte Georg am liebsten ohnmächtig geschlagen... oder gezaubert. Aber im Dorf wusste auch niemand von seinen Zauberkräften und er wollte es nicht ausreizen. "Georg... du weisst schon, dass das Einhorn war...?" fragte er und versuchte an seine Vernunft zu appelieren.
"Klar, was würde ich sonst um so ne Gottlose Zeit hier draussen machen? Ach gugg mich nicht so an, Pech und Unheil und so. Alles schön und gut, wenn du fünf hungrige Mäuler zu stopfen hast. Also entweder du hilfst mir oder du gehst lieber" meinte er wirsch und wollte weiter auf die Pirsch gehen.
"Ehm... es lief in die andere Richtung.. da" druckste Merlin rum und zeigte in eine Richtung, die die entgegengesetzte war. Georg sah ihn fest an und schien zu überlegen, ob ihm zu trauen war, aber er schien einen Versuch zu wagen, und als er vor Merlin stand, veranlasste dieser mit einem kurzen Zauberspruch, dass sich die Büsche bewegten und ein kleiner zauberstrahl aufblinkte, dass Georgs Augen aufleuchteten und er vorsetzte, und er sich unter das geäst durchkämpfte, als ihn ein dicker Ast auf einmal am Kopf traf und er ohnmächtig in die Büsche fiel.
Merlin seufzte laut und sah zu ihm hinunter. Es war nicht fair gewesen, aber er rettete damit auch sein Leben. Er konnte nicht nochmal soetwas durchmachen.
"Du kannst rauskommen, es ist sicher" sagte er und nahm Georg die Armbrust ab. Wie er ihn ins Dorf kriegen sollte, wusste er nicht so recht.

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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Do 27 Nov - 22:45

Merlins Frage war durchaus berechtigt, aber irgendwie konnte sie sich nicht vorstellen, dass sie jemals schon einmal geträumt hatte. Immerhin müsste sie sich doch daran erinnern. Aber sie konnte sich weder an irgendwelche Träume noch an irgendetwas anderes in dieser Art erinnern. Hin und wieder hatte sie Visionen, aber das waren doch keine Träume oder etwa doch? Verwirrt zog Caelia die Stirn kraus und sah Merlin an.

„Da hast du Recht. Vielleicht kannst du mir ja erklären, was ein Traum und besonders ein Träumer ist.“, fragte das Einhorn und schaffte es gerade noch rechtzeitig in Deckung zu gehen, als plötzlich ein Pfeil durch das Gebüsch schoss und sie fast getroffen hätte.

Sie fand es furchtbar ständig gejagt und verfolgt zu werden, denn so wie sich herausstellte, hatte dieser Georg vorgehabt sie zu töten um ihren toten Körper an den Meistbietenden zu verkaufen. Wieso mussten die Menschen nur so gierig sein? Sie verkniff sich ein empörtes Schnauben, während sie sich hinter dem Strauch verbarg und Merlin beobachtete. Offensichtlich kannte er Georg und obwohl Merlin ihr geholfen hatte, wusste sie nicht, ob sie ihm wirklich vertrauen konnte. Mit angehaltenem Atem beobachtete sie die beiden und sah Merlin erstaunt an, als er Georg wirklich in die falsche Richtung schickte und dann sogar einen Zauberspruch verwendete um ihn ohnmächtig zu schlagen. Für einen Augenblick versteckte sie sich noch im Gebüsch, doch als Merlin dann meinte, dass sie herauskommen könnte, erhob sie sich wieder und ging dann erst einmal zu Georg. Er hatte zwar geplant sie zu töten, aber trotzdem war sie nicht wütend auf ihn. Stattdessen berührte sie ihn mit ihrem Horn, linderte die Schmerzen, die durch den Schlag gegen seinen Kopf verursacht worden waren, und ließ ihn in einen tiefen Schlaf fallen.

„Er wird bis morgen früh schlafen und sich dann wahrscheinlich nur noch an Bruchstücke erinnern.“, meinte sie zu Merlin, als sie ihren Kopf wieder hob und zu ihm blickte. „Nun hast du mich zum zweiten Mal gerettet. Vielen Dank.“, bedankte sie sich, während sie mit gesenktem Kopf in seine Richtung ging. „Ich möchte mich bei dir bedanken. Nimm dir eine Strähne aus meiner Mähne. Das Haar wird dir irgendwann helfen, genauso wie du mir geholfen hast.“, bot sie ihm an und drehte sich zur Seite, damit er problemlos an ihre Mähne gelangen konnte. Die Vision hatte sie im Moment fast vollständig vergessen, denn dadurch, dass sie im vollkommen im Augenblick lebte, dachte sie weder an die Vergangenheit noch an die Zukunft.
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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Di 27 Jan - 1:04

Merlin hievte vorsichtig den Ast beiseite und sah sich Georg an. Er hatte ihn von früher als guten Mann in Erinnerungen, aber auch gute Männer konnten auf falsche Wege gelangen. Und andersherum, Arthur war am Anfang auch nicht gerade der netteste Mensch gewesen, langsam besserte er sich aber.
Er sah dem Einhorn zu, wie es den Mann mit dem Horn berührte und nickte.
Wahrscheinlich war es besser, ihn liegen zu lassen, alles andere würde ihn wohl doch verwirren.
Dann hätte er sich im Wald verirrt und war gefallen, das Klang gut. Er nickte sich innerlich zu.

"Das klingt gut... und Ihr müsst mir nicht danken" sagte er unsicher und fuhr sich mit der Hand durch den Nacken. Er bekam selten ein Danke für seine Taten und wusste jetzt überhaupt nichts damit anzufangen, weswegen er so verlegen war.
Er tat es auch nicht dafür, etwas zu bekommen wie Ruhm oder Ehre, nicht wie Arthur, der sich nach jeder Tat feiern liess und die Aufmerksamkeit brauchte.
Er zögerte auch erst, als das Einhorn ihm sein Haar anbot und wollte ablehnen, aber es drehte sich schon so, dass die Mähne zum greifen nah war. Er zögerte trotzdem, er wusste nicht welche Macht Einhornhaar hatte und er wollte nichts, was er nicht einschätzen konnte. Seine Fingerkuppen berührten das schimmernde Haar und dann zog er die Hand wieder zurück.
"Es tut mir Leid, aber ich möchte euer Angebot nicht annehmen, es ist mir Dank genug, dass ihr unversehrt seid und in Frieden weiterleben könnt" sagte er dann doch recht entschieden, denn es war ihm nicht wohl dabei. Nicht, weil er dem Wesen nicht vertraute, sondern weil er gelernt hatte, dass Magie mit seinem Preis kam.
Er entfernte sich einen Schritt um nicht weiterhin in Versuchung zu geraten und verschränkte die Hände hinterm Rücken.
"Und wegen dem träumen nun... das ist schwer zu beschreiben..." kam er auf ihre Frage zurück um abzulenken. "Also meistens passiert es, wenn man schläft und es passieren manchmal unglaubliche Dinge, Geschichten wo man selbst darin vorkommt, manchmal auch etwas ganz alltägliches, das aber nicht wirklich passiert. Und manche machen dies auch im wachen Zustand, sie stellen sich etwas vor, dass eigentlich gar nicht ist, oder stellen sich etwas vor, das sein könnte und das sind die Träumer. Ich hoffe Ihr habt davon überhaupt etwas verstanden..." sagte er und schaute weg.

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BeitragThema: Re: In the Shadow of the Forest   Mi 18 Feb - 21:59

Merlin begeisterte Caelia immer mehr. Er war so hilfsbereit und freundlich und erwartete nichts für seine Taten. Selbst als sie ihm eine wertvolle und besonders auch mächtige Zutat für Zaubertränke anbot, nahm er ihr Angebot nicht an. Jeder andere Mensch und besonders auch Zauberer hätte sich so viel von ihrer Mähne genommen, wie er nur konnte. Aber Merlin schien nur daran interessiert zu sein, dass es ihr gut ging. Nur als er behauptete, dass er wollte, dass sie in Frieden leben konnte, wandte sich Caelia ab und blickte wieder zu Georg. Solange es Menschen wie ihn oder Uther Pendragon gab, würde sie niemals in Frieden leben können und irgendwie hatte sie das Gefühl, dass ein gewisser Teil von ihr es sogar mochte Abenteuer zu erleben und nicht nur Tag für Tag anmutig durch den Wald zu schreiten, dafür zu sorgen, dass die Quellen klar blieben, die Pflanzen prächtiger wuchsen als in jedem anderen Wald und die Tiere vor gierigen Jägern zu schützen. Irgendein Teil von ihr hatte sich irgendwann einmal dazu entschieden, dass sie mehr als das wollte, dass sie einfach nicht so wie andere Einhörner sein wollte. Aber ihr fiel einfach nicht ein, warum sie sich so entschieden hatte und ob es sich nicht um eine Erinnerung an eine längst vergangene Zeit handelte.

„Vielen Dank. Du bist etwas Besonderes Merlin.“, erwiderte Caelia und spitzte die Ohren, als Merlin ihr erklärte, was ein Träumer war.

Sie verstand zwar nicht all die Dinge, die er sagte, aber zumindest zum Teil konnte sie nachvollziehen, was Träume sein sollten. Sie wusste nur nicht, was das mit ihr zu tun hatte. Wenn Merlins Schilderung stimmte, dann war sie kein Träumer. Sie stellte sich keine fantastischen Dinge vor und eigentlich schlief sie nicht. Also könnte sie sich eigentlich nur mit Tagträumen beschäftigen und sie wusste genau, dass sie das nicht tat. Oder etwa doch? Schon wieder sagte ihr ein kleiner Teil von ihr, dass sie sich vielleicht doch hin und wieder Tagträumen hingab. Aber das konnte sie sich zumindest in ihrer aktuellen Form nicht vorstellen. Sie war ein Einhorn und Einhörner taten das einfach nicht.

„Vielen Dank. Ich glaube, ich beginne zu verstehen. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, warum ich ein Träumer sein soll.“, erwiderte sie und blickte dann kurz zur Seite. Plötzlich sah sie den Innenhof eines Schlosses mit weißen Mauern vor sich. Aber dieses Schoss kannte sie doch gar nicht. Besonders der Innenhof dieses Gemäuers war ihr nicht bekannt. War das vielleicht ein Traum?

„Ist es auch ein Traum, wenn man Dinge sieht, die man eigentlich nicht kennen dürfte oder Bilder, die Ereignisse zeigen, bei denen ich niemals anwesend gewesen sein könnte?“, fragte Caelia und wunderte sich plötzlich darüber, dass sie dieses Gespräch noch nie mit dem Hüter geführt hatte. Aber der Hüter sprach nur sehr selten mit ihnen und selbst wenn sie ihn ansprach, ließ er sich meist nicht in eine Gespräch verwickeln. Sie wusste nur nicht warum. Immerhin konnte ein Gespräch mit einem Sterblichen doch sehr interessant sein.
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In the Shadow of the Forest

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